OKAY? SCHON WIEDER!

Worte machen Menschen (Glosse).

Feuerwerk 2026 in Caracas, okay? Nein, nicht OK. Trump gab den Befehl zum Überfall, aber er sagte nicht Okay. Trump sagt selten oder nie „Okay“. In den Staaten ist dieses Kaugummi-Wort so langsam aus der Mode (wie das Rauchen), weil zu viel Unterschicht und Englisch radebrechende Fremde. Das Gegenteil ist bei uns der Fall.

Da läuft „Okei“ immer noch millionenfach und gedankenlos von jedem Redefließband. Bei jedem Ferngespräch, bei jedem Bankgeschäft in der Kassa, in zahllosen Gesprächen und Sitzungen. Oke, Oukei, Okidoki. Italiener variieren mit „Ocai“. Basta! Genug! Raus aus dem Einheitsbrei. Macht euch nicht amerikanischer als Donald Trump!

Dringend Abwechslung schaffen mit „ja gut“, „ist gut“, „geht klar“, „passt“, „in Ordnung“, „bestimmt“, „gewiss“, „prima“, „selbstverständlich“, „korrekt“ u.v.a. Sogar Laute wie „uhum“ und andere Brummler sind tauglich. Nicht vergessen unser sytirolisch ureigenes, unübertroffenes Okay: „Woll“, „Wollwoll“ und „Sellwoll!“.

Aus der Reihe „Kleider machen Leute, Worte machen Menschen“ monatlich auf dekas.blog

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