Worte machen Menschen: Dem g’standenen Bayer steigen die Grausbirn auf, wenn am Biertisch nebenan ein «Preiss» die Weißwurscht «lecker» findet.
Worte machen Menschen: «Tschüss» ist in Südtirol dabei, das heimische «Pfiati» ( = behüte dich) als Abschiedsgruß zu überholen.
«Dai» ist italienisch und heißt «Gib!».
«Worte machen Menschen» Je hastiger, wegwerfiger und schonungsloser unsere Lebensweise ist, desto mehr reden alle von „nachhaltig“.
Tirolerisch für „bremsen“.
Worte machen Menschen: Wer keinen Stress hat ist out. Wer immer Stress hat auch.
Nicht einmal die Aller-Perfektesten hören, wie oft sie «perfekt» sagen.
Worte machen Menschen: Wenn Okay zum Unwort wird.
«Worte machen Menschen» Die Muttersprache des Sytirolers ist der „Dialekt“ – neugeboren durch das Smartphone.
Liebenswerter Schreibfehler im «Verkinzettl»
Scheiße, Shit, Merda. Dieses Fluchen lehnen wir Altösterreicher ab. Bei uns heißt es Dreck.
„Ex“ ist fein kurz, aber schlechter Stil.
Trentin-Törggelen auf dem Berg von König Rotari.
In der Umgangssprache der Einheimischen hieß es immer Lanan.
Sytiroler sagen vermehrt „Struktur“ für Haus, Einrichtung. Ein unschöner Italianismus.
Heute ist Hochunserfrauentag. Einer der größten Festtage in Tirol.
«Gerecht» eines der wichtigsten, aber auch eines der politisch am meisten missbrauchten Wörter.
Karnutsch ist ein Südtiroler Familienname romanischen Ursprungs.
Englisch ins Deutsche gut und recht. Aber geframet? Nein.
Eine Finger-Wanderung in die vordeutsche Namenswelt Sytirols.
Der 8. März zwischen Kampftag und Danktag: der Unzeitgemäße erinnert da gerne an die tief verwurzelte Frauenverehrung in unserer Kultur.
Nein zur Zwangskennzeichnung und dem übertriebenen Lokalkult von Lebensmitteln.
Die sprachliche Dreifaltigkeit Tirols zeigt sich auch in der natürlichen Wanderung von Welschtiroler Familiennamen ins Etschtal und umgekehrt von Deutschen Familiennamen ins Welschtirol.
Der braune, rau röhrende bis behäbig blubbernde Dieseltriebwagen ist sentimentales Schatzstück für viele um 1950 Geborene.
Mit den Bräuchen lebt die Mundart sogar in der Presse auf. Der heilige Nikolaus bringt gute Gaben. Zwei Beispiele für den Beginn meiner Sprachwerkstatt.
Diese Birne wächst im Garten einer Gründerzeitvilla in Meran. Der Baum ist an die hundert Jahre alt.
Die alte Meraner Mundart hatte viele Ausdrücke für menschliche Schwächen.
Ausdrücke zu Geld und Geschäft in der alten Meraner Mundart.
Das Glossar von Hugo Knoblauch und F. W. Ellmenreich aus der k.k. Kurstadt.