Worte machen Menschen (Glosse).
Tiroler Begriffe werden in hiesigen Schriften zu oft mit Gänsefüsschen auf Distanz gehalten.
Worte machen Menschen: Wenn Okay zum Unwort wird.
(Palmesel) ist, wer am Palmsonntag zuletzt aufsteht.
Das meist gebrauchte Eigenschaftswort in Sytirol.
Alttirolisch für rechnen, Rechenschaft geben, bilanzieren
Eine Finger-Wanderung in die vordeutsche Namenswelt Sytirols.
(Rauchnacht). Die 12 Raunächte sind Rauch- und Weihe-Nächte.
Wie heißt glei das Mehl aus Vintl?
Bajuwarisch gut.
Für Metzgerei, die Pferde verarbeitet.
Scheiße, Shit, Merda. Dieses Fluchen lehnen wir Altösterreicher ab. Bei uns heißt es Dreck.
„bremsen“ auf sytirolish.
Die deutsche Schufa bemisst Kreditwürdigkeit neu in „Score“.
Worte machen Menschen: Wer keinen Stress hat ist out. Wer immer Stress hat auch.
Steht für sprachliche Selbstbestimmung.
Die sprachliche Dreifaltigkeit Tirols zeigt sich auch in der natürlichen Wanderung von Welschtiroler Familiennamen ins Etschtal und umgekehrt von Deutschen Familiennamen ins Welschtirol.
Dialekt und Hochsprache Deutsch in Sytirol – die aktuelle Debatte um Ltg.Abg. Hannes Rabensteiner (STF)
Liebenswerter Schreibfehler im «Verkinzettl»
Trentin-Törggelen auf dem Berg von König Rotari.
Worte machen Menschen: «Tschüss» ist in Südtirol dabei, das heimische «Pfiati» ( = behüte dich) als Abschiedsgruß zu überholen.
Der 8. März zwischen Kampftag und Danktag: der Unzeitgemäße erinnert da gerne an die tief verwurzelte Frauenverehrung in unserer Kultur.
Etymo
Start am 25 11 25
Amerikanisch-Englisch fasziniert die Deutschen und erdrückt ihre Sprache.
„Ex“ ist fein kurz, aber schlechter Stil.
Das superpopuläre «geil» hat den Puff- und Bettbereich längst verlassen.
«Gerecht» eines der wichtigsten, aber auch eines der politisch am meisten missbrauchten Wörter.
Worte machen Menschen: Dem g’standenen Bayer steigen die Grausbirn auf, wenn am Biertisch nebenan ein «Preiss» die Weißwurscht «lecker» findet.
«Dai» ist italienisch und heißt «Gib!».